02.12.2013 & 03.12.2013

 

Projektbesichtigungen


An diesen beiden Tagen schauen wir uns Projekte an, die auf den Erlösen der Fahrzeugversteigerungen realisiert wurden. Es handelt sich dabei zum einen um solche, die schon seit den Anfängen der DBO bestehen, zum anderen um Projekte, die noch in den Kinderschuhen stecken. Die neue Polizei-Nursery-School ist so eines. Sie wurde am 02.12.2013 offiziell eröffnet. Die Planungen gehen dahin, dass in nächster Zeit weitere Gebäude errichtet werden, um eine Schulbildung bis zur High-School anbieten zu können. Diese Schule konnten wir mit einem Laptop und Spielsachen, sowie Mal- und Bastelsachen unterstützen. Dort lernten wir auch den 10-jährigen Omar kennen. Die Geschichte von ihm gibt es als Extra.

An weiteren Schulen lernten wir Kinder kennen, die sich über die mitgebrachten Fußballtrikots, Schuhe, Spielsachen und Klamotten sehr freuten.

Das „Kundembo Health Center“ konnte mit einer Menge Medikamente und einem weiteren Laptop ausgestattet werden.

Bei den Projekten, die wir uns angeschaut haben, konnten wir feststellen, dass der relativ geringe Einsatz des Einzelnen zu einem großen Ganzen führt.

 

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01.12.2013

 

Versteigerung. Der rudimentäre Grund der Rallye. Es ist der Tag des Abschieds von „Olav“. 9.00 Uhr geht es ins „Independence Stadium“ von Banjul. Die Sonne brennt jetzt schon. Eine Stunde haben die Interessenten Zeit, die Wagen zu besichtigen. In dieser Zeit lernen wir eine Menge interessanter Leute kennen. „Mama Africa“ mit Familie, einen Autohändler, der die besten Geschäfte in Hamburg macht, einen „Bielefelder“ Autoverkäufer und einen jungen Mann, mit dem wir groß in die Autoschieberei einsteigen sollen (ein Onkel von ihm ist Voodoo-Priester, der andere beim Zoll).

Nachdem er erste Wagen vorgefahren ist und der Auktionator die Batterien seiner „Flüstertüte“ erneuert hat, geht’s los. Ein herrliches Schauspiel. Und die erzielten Preise sind auch nicht von schlechten Eltern. Kurz vor 15.00 Uhr ist der Galloper als letztes Auto dran. Sahnehäubchen sozusagen. Der „Hamburger“ und „Mama Africa“ haben großes Interesse. Beim Hammerschlag steht das Gebot bei 194.000 Dalasi, rund 3.900 Euro, die nun in verschiedene Projekte fließen können. Die Familie um „Mama Africa“ erhält den Zuschlag und freut sich riesig. „Olav“ hat einen neuen Besitzer. Hoffentlich kann der neue Fahrer den Scheibenwischer-Boost beherrschen.

Nach der Auktion fahren wir ins „Blue Kitchen“ zum Stollenanschnitt. Schließlich ist heute der 1. Advent. Hier erfahren wir, dass sich der Gesamterlös auf umgerechnet 72.000€ beläuft. Rekorderlös für eine November-Rallye!

 

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30.11.2013

 

Heute muss das Auto für die morgige Auktion geputzt werden. Für unser Werkzeug, den Kompressor und 100 Dalasi (2€) übergeben wir den Job in professionelle Hände. Nach einer Stunde glänzt der Galloper wieder wie ein Halbjahreswagen. Auch um den Innenraum kümmert sich der Mann von der Tankstelle. Ein wenig unorthodox wie wir finden. Tür auf, Dampfstrahler rein, Tür zu. Wo gehobelt wird, fallen Späne und nur das Ergebnis zählt. Und das war sehr gut.

Außerdem versuchten wir noch, einige Polizeiabzeichen gegen welche aus Gambia zu tauschen. Der nette Polizist bat uns, in ein paar Tagen wiederzukommen, wenn der Chief da ist.

Am Nachmittag gab es ein Fußballspiel einer Ortsauswahl gegen die Rallyefahrer. Die Afrikaner können schon gut Fußball spielen. Aber glücklicherweise gingen wir nicht unter. Ergebnis: 2:1 für die locals.

 

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29.11.2013

 

Unglaublich! Wir sind da! The Gambia!

Es steht jetzt schon fest, dass sich die Reise geloht hat. Halbwegs ausgeschlafen und frisch geduscht fahren wir ein Stück durch die Nachbarschaft. Danach machen wir uns ans Werk, das Auto zu entladen. Nachdem nach einer knappen Stunde alles daneben lag, sah es aus, als hätte jemand einen Überseecontainer ausgekippt. Unfassbar, wie das alles ins Auto gepasst hat. Nachdem alles den verschiedenen Projekten zugeordnet war und in einem ausrangierten Bus auf unsere Abholung wartete, gingen wir noch rüber zu Al-Hadschi. Er hat 10-12 Kinder. Und die haben jetzt neue Klamotten.

Den Rest des Abends sinnieren wir über die Reise....


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28.11.2013

 

Punkt 5.00 Uhr klingelt der Wecker, um 6.00 Uhr verlassen wir St. Louis Richtung Ziel. The Gambia! Nach wenigen Kilometern stellte sich heraus, dass der Dieselfiltertausch nur eine Schönheitsreparatur war. Der Galloper läuft nur noch Tempo 70. Rechts ran und alles Mögliche überprüfen. Nach einer guten halben Stunde war das Problem mit Hilfe unserer Schweizer Freunde und des Gelben Engels Tobi eingekreist: die Dieselpumpe zieht zu wenig Kraftstoff. Der „Vorzeige-Engel“ der Peanut Hunters hatte eine Benzinpumpe dabei, die vor den Dieselfilter eingebaut wurde. Mit Strom wurde sie über den Anschluss der Scheibenwaschanlage betrieben. Das hieß für den Rest der Fahrt: Scheibenwischerhebel ziehen = Power. Ein sehr interessantes Fahrgefühl. Auf der Strecke der ehemaligen „Dakar“ lief unser Auto wieder unglaublich geschmeidig und zügig. Nach vielen Kilometern staubiger Piste erreichten wir den Damm, der zur Grenze führte. Dieser sollte die letzte große Prüfung für die Autos werden, die nicht alle bestanden. An der Grenze zu The Gambia wurden wir von einem Fernsehteam begrüßt. Den Clip gibt es bald auf unserer Homepage zu sehen.

Nach 3 Stunden, was für afrikanische Grenzen unglaublich kurz ist, waren die Grenzformalitäten erledigt. Eine recht betagte Fähre holländischer Produktion brachte uns über den Gambia River. Zu diesem Zeitpunkt lagen schon 12 Stunden Fahrt hinter uns. Die anstrengendsten 4 lagen noch vor uns. Es war stockdunkel geworden, die Pisten waren in einem üblen Zustand und durch den aufgewirbelten Staub sah man fast nix. Als es am Horizont heller wurde war klar, wir sind bald da. Als wir endlich im „Blue Kitchen“ ankamen, konnten wir den Staub in unseren Kehlen mit einem kühlen „Julbrew“ runterspülen. Nach einem schnellen Abendessen, nahmen wir um 3.00 Uhr morgens auch nur mittelmäßig interessiert zur Kenntnis, dass unsere Zimmerreservierung nicht geklappt hat. Nach einem Telefonat war aber doch noch Eins da. Gute Nacht!

 

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27.11.2013

 

Heute ist endlich Ruhetag nach der Anstrengung von gestern. Aber nach einem ausgiebigen Frühstück war es erst einmal an der Zeit, nach der verlorenen Leistung des Galloper zu suchen. Luftfilter checken: halbwegs sauber. Unterdruckschläuche: alle dran. Aber der Schlamm auf der Ablassschraube des Ölfilters ließ nichts Gutes verheißen. Den Filter hatten wir nicht gewechselt. Es half uns Pap, der Parkplatzwächter, einen Neuen zu besorgen. Er rief einen Mechaniker, der den Passenden brachte. Jedoch stellte sich heraus, dass auch die Aufnahme des Filters im Eimer war. Während ein Austausch besorgt wurde, fuhren wir mit dem Taxi in die Stadt. Dabei blieben wir im Ungewissen ob der Fischmarkt draußen oder das Taxi drinnen mehr stank.

Die Stadt St. Louis ist noch sehr geprägt von französischer Kolonialarchitektur. Auch wenn die Häuser ihre beste Zeit weit hinter sich gelassen haben, ist das Flair noch zu spüren. Nachdem wir uns den Markt angeschaut haben, dessen hinterste Gassen kaum mannshoch sind, schauten wir wieder nach dem Auto. Alles eingebaut, die Probefahrt war prima. Für seine Mühen schenkten wir Pap noch unseren Campingtisch und die Stühle. Er freute sich riesig.

Schlag Mitternacht wurde ein kleines Feuerwerk abgebrannt, Brigitte hatte Geburtstag. Aber dann ab ins Bett, denn es wird eine kurze Nacht. Morgen steht die wohl härteste Etappe an.

 

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26.11.2013

 

Nach einer weiteren Nacht im Berberzelt am Strand weckte und das Meer sanft mit Wellenrauschen. Nach dem Frühstück brachen wir im Konvoi Richtung nächster Grenze auf. Senegal, wir kommen! Wir ließen das Moloch Nouakchott hinter uns. Nur wenige Kilometer Asphalt waren uns vergönnt, dann ging es zusammen mit dem Militär auf eine mit Schlaglöchern übersähte Schotterpiste quer durch einen Nationalpark. So wie dir Piste nach der Regenzeit abtrocknet, bleibt sie die Trockenzeit über bestehen. Sehr abenteuerlich. Die Grenzformalitäten verliefen extrem schnell und kosteten uns nur 3 Stunden. Schon kurz hinter der Grenze zeigte sich uns ein ganz anderes Bild. Alles sehr bunt und grün. Das eigentlich Spannende sollte aber der „Feierabendverkehr“ in St. Louis werden. Ein unglaubliches Gewusel und scheinbares Durcheinander. Das zu entdecken verschieben wir aber auf morgen. Heute leisten wir uns aber mal ein Zimmer aus Stein mit Tür und Fenster. 

 

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25.11.2013

 

Heute fahren wir nur die 20km nach Nouakchott. Die Stadt anschauen, uns treiben lassen. Allerdings ist das sich treiben lassen nicht so einfach bei einem Meer aus Dreck, Müll, Ölpfützen, Exkrementen und Fischköpfen. Der Aufenthalt dauerte deshalb nicht wirklich lange. Glücklicherweise entdeckten wir noch ein nettes Café, in dem es sich aushalten ließ. Auf dem weg ins Camp tankten wir wieder voll und füllten die Kanister für die morgige Reise in den Senegal. Die mauretanische Wüste ließ den Verbrauch auf unglaubliche 37 Liter/100km klettern. Nach einem leckeren Essen in geselliger Runde zogen wir uns ins Zelt zurück.


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24.11.2013

 

Aufstehen 6.00Uhr. Aufsitzen 7.00Uhr. Wir müssen weg bevor die Flut kommt. Wir fahren 30km in den Sonnenaufgang. Das Verlassen des Strandes war eine spektakuläre Aktion. Zirka 40m durch tiefen Sand fahren. Schaffte nicht jeder, aber mit ein paar verbundenen Abschleppseilen wurden alle wieder freigeschleppt. Jetzt hat uns der Asphalt wieder. Vorher aber noch den Reifendruck von 1,5 bar auf 4,0 bar erhöhen. Ab in Richtung Nouakchott. Die Sehnsucht nach einer vernünftigen Dusche und Toilette treibt uns. Das Camp ist eine kleine Perle. Direkt am Strand. Als Schlafgelegenheit wählen wir ein Berberzelt am Strand. Wir genießen den Sonnenuntergang und lassen die letzten Tage Revue passieren.


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23.11.2013

 

Man kann das Meer förmlich schon riechen. Es ist aber doch noch ziemlich weit. Nach dem Durchqueren weiter Sand- und Steinfelder fahren wir in Richtung Strand. Dieser Strand ist die offizielle Route Nationale 1 Mauretaniens, die man nur bei Ebbe befahren kann. Doch die Strandauffahrt ist blockiert, weil irgendwer den Sand für sein Haus nebenan abgetragen hat. Neue Auffahrt suchen. Während der Wartezeit kamen duzende Kinder ans Auto. „Cadeau!“ – „Geschenk!“ Ein Vorgeschmack auf dass, was uns noch erwarten wird. Allerdings auch ein sehr zweifelhafter, da die Halbwüchsigen von den Erwachsenen dirigiert wurden. Eine Auffahrt war gefunden und die Jungs räumten ihren Bolzplatz, über den wir mussten, für ein paar Fußballtrikots. Danach ging es am Wasser entlang ein Nachtlager suchen. Wir fanden es 10 Meter vom Meer entfernt. Wir genossen den Sternenhimmel, der unglaublich war. Kein fremdes Licht weit und breit. Vor dem zu Bett gehen noch Haare waschen. Um warmes Süßwasser am Strand zu haben, legt man einfach ein paar volle 1,5l-PET Flaschen aufs Armaturenbrett und schaltet die Heizung auf volle Kraft. Voilá. Eine Wohltat nach den Tagen.

 

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22.11.2013

 

Nach dem Frühstück haben wir getankt um Last vom Dach zu bekommen. 40 Liter Diesel für die letzten 160km. Hut ab. 500m nach Abfahrt vom Camp schon der erste Stopp. Bremsen fest bei einem Golf. Aber keine große Geschichte. Nach einer dreiviertel Stunde geht’s weiter. Doch der Tross bewegt sich langsam. Einsandungen am laufenden Band. Das gemeinsame Herausziehen der Fahrzeuge zehrt an den Kräften. Als wir ein bisschen Zeit hatten, scheuchten wir den Galloper ein wenig über die Dünen. Das Ergebnis war, dass wir uns selbst festfuhren. Nix ging mehr. Aber die Jungs von „Wer meckert läuft“ haben uns rausgezogen. Auf der Liste haben wir zwei Striche erhalten. Einen fürs Einsanden, den Zweiten für groben Unfug.

Die letzte Dünenüberquerung des Tages sollte zur Nagelprobe werden. Der einzige Weg war, das Ding mit Vollgas anzufahren und auf dem Kamm abrupt Gas wegzunehmen, um nicht in die darauffolgende Düne einzuschlagen. Ein paar Fahrer hatten den Trick nicht ganz raus, also reisten einige Stoßstangen ab sofort auf dem Dach mit. Der Galloper im Übrigen fuhr souverän im dritten Low-Gear-Gang durch. Unser Freund Jörg riss sich den Unterfahrschutz ab. Nicht weiter schlimm, aber von 18-22Uhr schrauben. Da war alles ziemlich böse verbogen. Ein aufregender Tag geht zu Ende.


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21.11.2013

Als wir kurz nach Sonnenaufgang aufstanden und uns kurz frisch gemacht haben, rief der Berg. Ab auf den Hang! Mangels Lift war der Aufstieg eine ziemliche Anstrengung für uns im sandigen Geläuf. Der Ausblick vom Gipfel entschädigte für die Mühe. Die Ski gewachst, die Brille gerichtet und die erste Spur ins Tal gezogen. Hervorragend.

Nach einigen Kilometern verließen wir den Asphalt für die nächsten Tage. Ab jetzt ging es quer durch die mauretanische Wüste. Tiefer Sand und Schotter wechselten sich ab. Dazwischen kreuzte ab und zu ein Kamel unseren Weg.

Die schwierigen Bedingungen führten dazu, dass bei so manchem Team Teile am Auto wie Auspuffanlagen abfielen und sogar Stoßdämpfer brachen. Bei den vielen Einsandungen war Teamwork gefragt, um die Fahrzeuge wieder in Bewegung zu bekommen. Als wir unser Nachtlager erreichten, gönnten wir uns mit unseren neuen Freunden eine Flasche Rotwein im Sonnenuntergang, hörten Callas und freuten uns über den tollen Sternenhimmel in der Wüste.


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20.11.2013

 

Heute soll uns die Reise nach Mauretanien führen. Dazu brechen wir im Morgengrauen auf. 100km vor der Grenze tanken wir noch einmal, essen zu Mittag und werden unsere letzten Dirham los. In einer Schule geben wir die ersten Hilfsgüter ab. Die Ausreise aus Marokko gestaltet sich mindesten genau so zeitraubend wie die Einreise. Erst kontrolliert die Gendarmerie, die wild gestikulierend die Position der Fahrzeuge vorgibt, dann der Zoll. Am Ende nochmal die Gendarmerie. Warum weiß man nicht. Das Niemandsland zwischen Marokko und Mauretanien gleicht einer Endzeitszenerie. Staubige Pisten mit spitzen Steinen, endlos viel Müll und duzende ausgeschlachtete Autos. Die Einreiseprozedur ist so undurchsichtig, dass wir die Frage nach dem Sinn der verschiedenen Checks schnell aufgeben. Ein Stück nach vorn fahren, Pässe abgeben, warten, zurück fahren, warten, Pässe zurückbekommen, warten.... Endlich, nach fünfeinhalb Stunden, geschafft. Das Nachtlager wird an einer riesigen Düne eingerichtet. Zum Abendessen knirscht der Sand zwischen den Zähnen. Danach geht’s erschöpft ins Bett.


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19.11.2013

 

Heute haben wir keinen großen Auftrag. Nur ein wenig die Batterien aufladen und Besorgungen für die Wüstendurchquerung machen. Wir schauten uns Dakhla an, aßen wunderbar am Meer zu Mittag und kauften 50 Liter Trinkwasser für die nächsten Tage ein. Abends entschieden wir uns für Kamelspieß und –köfte. Großartig. Nachdem das Auto für die nächsten Tage in der Wüste gepackt wurde ging es heute recht früh ist Bett. Morgen fahren wir nach Mauretanien und durchqueren die Sahara. Aus diesem Grund werden wir erst wieder in 5 oder 6 Tagen weiter berichten können.

 

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18.11.2013

 

Wir wurden trotz dass wir unausgeschlafen waren hell wach als wir aus dem Auto schauten. Was für ein Ausblick. War ja in der Nacht alles dunkel. Nach einem herrlichen Frühstück in einem Berberzelt mussten heute Kilometer werden. Und zwar schnell. Gesagt, getan. Allerdings haben die Franzosen den Marokkanern wohl mehere Wagenladungen Laserpistolen überlassen. Also hat es uns auch erwischt. 10 km/h zu schnell macht hierzulande eine Gebühr von 300 Dirham, etwa 30 Euro. Verhandlungsbereit war der Gendarm nicht. Seine Kollegen an den Checkpoints sind da etwas offener. Gerne wird die Frage nach Souvenirs gestellt. Allerdings überforderte uns die Anfrage nach Alkoholika in einem muslimischen Land etwas. Ein Test? Nein. Der Herr in Dunkelblau wollte sich nur ein Feierabendbierchen schnorren. Nach endlosen Stunden durch weite Landschafen kamen wir in Dakhla an. Nach einem gemütlichen Abendessen ging es völlig am Ende ins Bett. Zum Glück gönnen wir uns morgen eine Pause denn schon weit über 5000km sind geschafft.


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17.11.2012

 

Das gute vorweg: wir haben es bis in ein Camp bei Laayoune in der Westsahara geschafft! Der gelötete Kühler hielt. 100km bis Agadir. Es leckte an anderer Stelle. Ein neuer Kühler musste her. Doch am Sonntag sollte das nicht so einfach werden. Nachdem der Chrysler am Haken nach Tiznit in eine Werkstatt gebracht wurde und vom Schrottplatz ein BMW-Kühler geholt war, wurde Dieser zurechtgedengelt und eingebaut.  Inklusive neuem Thermoschalter. Gegen 16.30Uhr konnte es weitergehen. Die 550km bis ins Camp waren die längsten die wir je gefahren sind. Das lag auch an den vielen Polizei-Checkpoints. Jeder bekam aber ein Präsent der Police Allemagne. Danke nochmal an Gerhard und Jörg.  Jedoch war das Lager so wunderbar im Vollmond, dass die Strapazen bei einem Schnaps und dem ein oder anderen Bierchen schnell vergessen waren.  2.30Uhr. Nachtruhe.


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16.11.2013

 

Nach einem aufregendem Tag in Marrakech ist heute der Plan, über den Tizi n’Test-Pass des Atlas an den Atlantik zu fahren. Aber Pläne ändern sich gerne. Dazu später mehr. Wir verließen Marrakech im „Berufsverkehr“ und fuhren nach Süden dem Atlas entgegen. Als wir begonnen, uns die Passstraßen hinaufzuschrauben, kam der Funkspruch unserer Freunde Siggi und Karl, dass der Chrysler kurz vorm überkochen ist. Selbiges tat er auch. Also Unterfahrschutz runter, Lüfter kurzschließen, Haube einen Spalt öffnen (mit Steinen als Abstandshalter) und weiter. Auf dem Pass kippten wir (bei 3°C) 10 Liter Kühlwasser nach. Schlechtes Zeichen. Als selbst beim Bergabfahren der Motor überhitzte, bauten wir das Thermostat aus. Dabei merkten wir, dass der Kühler inkontinent ist. Mmh. Der Patient wurde in so etwas ähnliches wie eine Werkstatt geschleppt. Das halbe Dorf war damit beschäftigt zu helfen. Ergebnis: Kühler gelötet. Dicht. Momentan.

Morgen fahren wir weiter in die Westsahara. Es wird wärmer.

 

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15.11.2013

 

Marrakech!!! Kein Auto fahren! Aber erst mal reparieren. Letzte Nacht ist das Licht ausgefallen. Mit Hilfe unserer Schweizer Freunde das Problem schnell gelöst.

Auf in die Stadt. Ein herrliches Gewusel aus Eselkarren, Gerüchen, Gauklern und Fallenstellern. Herrlich! Nach einer Tour durch die Stadt und den Souk haben wir und auf dem „Djemaa el Fna“zum leckeren Essen eingefunden. Ein tolles Schauspiel. Der Gast kocht mit.

Morgen geht’s wieder auf den Bock in Richtung Süden. Der Atlas ruft.

 

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14.11.2013

 

Nach der Feststellung, dass es in Marokko erst sehr spät hell wird, erkannten wir, dass wir unsere Uhren hätten zurückstellen sollen. Soviel dazu.

Heutiges Ziel: Marrakech. Auf dem Weg dahin kauften wir einen Surfstick, um den Blog weiter zu pflegen. Marroc Telecom gut! In der Zwischenzeit wechselte die „Marzipanbande“ einen Reifen, bei dem die Karkasse schon zum Vorschein kam. Der Neue sollte aber nur 200km halten...

Die Entscheidung, die Autobahn zu verlassen und über Land zu fahren, bescherte uns ein herrliches Mittagessen und interessante Eindrücke von Land und Leuten.

Bis auf die Tatsache, dass dem Galloper das Licht ausgegangen ist, sind wir gut in Marrakech auf dem Zeltplatz angekommen. Morgen früh ein wenig am Auto schrauben und dann ab in die Stadt. 

 

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13.11.2013

 

Heute nur eine kurze Etappe. Knapp 80km. Aber die sollten es in sich haben. Kontinent wechseln, marokkanischer Zoll, Fähre ohne ADAC-Gütesiegel, Eselkarren im Dunklen mitten auf der Straße. Ums vorweg zu nehmen: es hat alles geklappt wie am Schnürchen (mit etwas Geduld). Entschädigt wurden wir mit einer Übernachtung am Meer (nur von einer ruhigen Straße getrennt :O) )

Wir sind jetzt also in Afrika. Wunderbar. Bisher keine Pannen. Der Olav schnurrt.

 

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12.11.2013

 

Zur heutigen Etappe, die uns noch ein Stück näher in die Wärme bringt, sind wir bereits um 8:00 Uhr aufgebrochen. Es ging quer durch Andalusien, vorbei an Marbella. Bergauf, bergab. Unser Galopper hat sich aber auch heute wieder gut geschlagen. Nach etwas mehr als 9 Stunden haben wir unseren Campingplatz in der Nähe von Algeciras bezogen und den Campingkocher eingeweiht. Morgen geht’s nach Afrika.

 

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11.11.2013

 

Als wir heute Morgen von der südfranzösischen Sonne wachgekitzelt wurden, erschienen uns die heute anstehenden 750km als kein Problem. Ab der südfranzösischen Mittelmeerküste erforderte der Mistral am Volant unseres Wagens den Greifreflex eines koitierenden Pavianmännchens. Nichtsdestotrotz sind wir gut in Valencia angekommen. Abendessen auf dem Parkplatz. Ab morgen tauschen wir unser Zimmer aus Stein in unsere Behausung aus Hyundaiblech. Letzte Etappe vor Afrika. Wir sind gespannt... 

 

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10.11.2013

 

Nachdem wir am Abend noch alle Königsbrunner kennengelernt haben, „genossen“ wir den Schlaf im Autobahnmotel. Am Morgen weckte uns sanft der ans Fenster peitschende Regen. Auf der Fahrt hatte der Scheibenwischer gut zu tun. Auf der heutigen Etappe nach Nîmes taten wir uns mit der Marzipanbande und Desert Dance zusammen, die von unserem immensen Windschatten partizipierten. Nachdem wir Besançonund Lyon (ist das Kunst oder kann das weg) passierten, erreichten wir Nîmes. Bei 11°. Typisch für Südfrankreich. Morgen erwarten wir sehnsüchtig unsere Füße in den Sand zu stecken.

 

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09.11.2013

 

Nach einer kurzen Nacht ging es am Morgen endlich los in Richtung Frankreich. Gefühlte Ewigkeiten über die Autobahn. Dank Windschattenfahren hinter LKWs und Omnibussen erhöhte sich unsere Geschwindigkeit auf die der „Zugfahrzeuge“. Nach 758km sind wir nun in der Nähe von Mulhouse angekommen. Ziemlich kaputt, aber zufrieden, dass der Galloper recht zuverlässig läuft. Morgen geht es weiter nach Nimes.

 

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08.11.2013

Die ersten Kilometer gestern liefen problemlos. Heute geht es zum Prolog nach Dresden und morgen endlich auf die Bahn.

Wir möchten uns nochmal bei allen Unterstützern und Helfern bedanken, insbesondere bei unseren Familien!

06.11.2013


Der letzte Tag vor der, zumindest unserer, ersten Etappe steht an und die Aufregung steigt.
Das Auto ist voll bepackt. Auch dank Eurer / Ihrer Mitwirkung! Für diese großartige Unterstützung wollen wir allen danke sagen. Wir sind sprachlos.

 

31.10.2013

 

So, langsam wird es ernst. Auto ist fertig, Bett ist eingebaut. Morgen wird gepackt und geladen. Wir sind gespannt, ob wir alles unterkriegen.


18.10.2013


Um Euch auf dem Laufenden zu halten ist ab jetzt unser Blog online. Während unserer Reise werden wir, je nach Möglichkeit eine Internetverbindung herzustellen, täglich über die Geschehnisse informieren.


Viel Spaß beim Lesen.

 

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